Überhang-Disposition: Ein Agenten-Team bereitet die Entscheidung vor
Stückgut-Kooperation mittelständischer Speditionen
Ausgangslage
- Sternstrukturnetz mit 6 Umschlag-HUBs und rund 600 Linienverkehren zu Partnerdepots
- Jeden Morgen je HUB: Ware, die nachts nicht mehr auf die Linie passte. Mitgeben, Zusatz-LKW oder bündeln?
- Hallenbestand und Linienhistorie liegen in getrennten Systemen, Zusatzfahrten laufen oft mit negativem Deckungsbeitrag
Die Lösung
- Ein koordinierender Agent steuert zwei Daten-Agenten, einen für den Live-Bestand und einen für die Linienhistorie
- Ein festes Regelwerk: Relevanz, dann Kapazität, dann Wirtschaftlichkeit, mit Saisonlogik über den Vorjahresmonat
- Je Überhang genau eine Empfehlung: reguläre Linie, Kostenreferenz für eine Zusatzfahrt oder manuell prüfen
Ergebnisse
Analyse pro HUB, fertig vor Arbeitsbeginn
Ziel-Depots pro HUB und Tag, Ergebnis trotzdem in Minuten
begründete Empfehlung je relevantem Überhang
Learnings
- Kein Big Bang: ein HUB, ein Sendungstyp, dann schrittweise ausbauen
- Akzeptanz entsteht durch Nachvollziehbarkeit: Kapazität, Deckungsbeitrag und Datenbasis liegen jeder Empfehlung bei
- Nichts erfinden: Fehlende Daten werden gekennzeichnet, nie geschätzt

